Reisebilder von H & G Jilovec


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Wir sind im Winter auf La Palma und wohnen in einem Haus oberhalb von La Laguna. Das Haus ist sehr gut eingerichtet, die Kommunikation mit dem Vermieter ist ausgezeichnet (http://www.casapalmera.de). Das Wetter ist sehr gut, wir haben täglich so um die 20° und wandern viel in den umliegenden Bergen.

zum Bernardino  zum Bejenado  Los Llanos  zum Nambroque  San Juan  Zur Caldera  Cumbrecita  Santa Cruz  Teneguia  La Zarza  Roque Muchachos   Mt.de Gallo

  
<--- Am Anfang gab es am Flug Probleme, wir hatten keinen Platz für unser Handgepäck
---> Hier wohnen wir

  

  

  
Wir sind auf den Bergen, die die Insel von Nord nach Süd durchschneiden - die CUMBRE - das bleibt für die nächsten Tage unser Wanderziel
<--- Blich nach Norden zur Caldera de Taburiente
---> Blick nach Westen nach Los Llanos, zweitgrößte Stadt der Insel

Zum Vulkan Bernardino           zurück zum Seitenanfang

   
Für uns ungewohnt, man trifft überall auf Lava - La Palma ist voll mit erloschenen (?) Vulkanen

  
<--- Es gibt sogar Pilze auf La Palma - angeblich gibt es irgendwo auch Steinpilze und Eierschwammerl - haben wir noch nicht gefunden

  
<--- Wir gehen zum Vulkan Bernardino - nicht weit, aber extrem steil
---> mitten im Wald ein verwachsener Krater

  
Und dann grillt man müde vor sich hin, mit letzter Kraft isst man's dann

Bejenado           zurück zum Seitenanfang

  
Und gleich die nächste "steile" Tour zum Berg Bejenado

  
<--- Der Gipfel des Bejenado
---> Diese Berge umgeben die Caldera de Taburiente,  ein eingestürzter Vulkankrater, Durchmesser etwa 9km, Umfang etwa 25 km


Blick hinunter nach Los Llanos

  
Mehr als das ist von den ursprünglichen Einwohnern - den Benahoariten - nicht übrig. Ein paar Felsritzungen, sonst nichts, sie wurden erfolgreich europäisiert.

Los Llanos           zurück zum Seitenanfang

  
Los Llanos, eine Inselkleinstadt


Die Plaza de Espana mit Kirche

  

  

  


Im Restaurant El Hidalgo gibt's Mittagessen

  

Wieder in den Bergen

  
Bei El Pilar - das Wanderzentrum an der Cumbre

  

  
Beim Vulkan Birigoyo

Nachfolgend etliche Fotos von unseren Wanderungen in lockerer Reihenfolge

  
<--- Tazacorte westlich von Los Llanos - von der EU geförderter Neubau mit Fähranleger (es gab noch nie eine Fähre in Tazacorte)
---> die mittlere Westküste

  
Morgenstimmung an der Ostseite der Cumbre, weit oberhalb von Santa Cruz de La Palma. Die Vegetation ist völlig anders als auf der Westseite


Der Nordostpassat bläst die Wolken über die Cumbre - sie lösen sich hier oben jeden Tag auf

  
Die Wallfahrtskirche Ermita de La Virgen del Pino, oberhalb von El Paso (Westseite)

  
<--- Ostseite - windig, kalt, leichter Nebel
---> Westseite - sonnig, warm
zwischen den beiden Fotos liegen vielleicht 3 km Luftlinie und ein Zeitunterschied von wenigen Minuten

  
<--- Ostseite, in der Ferne Teneriffa mit dem Teide
---> unter uns Santa Cruz

  
<--- Ostseite, eine der wenigen Kiefern dick mit Flechten bewachsen
---> ein gemütlicher Wanderweg, die Pista El Cabrito

Rundwanderung Nambroque            zurück zum Seitenanfang

  
Eine anstrengende Rundwanderung, beginnend an der Ostseite, zum Pico Nambroque (Info : http://www.rainer-olzem.de/250.html)
und entlang der Ruta del Vulcanos zurück zum Ausgangspunkt

  
<--- unterwegs treffen wir auf Eis am Weg
---> das ist unser Ziel - der Nambroque, der zweithöchste Berg der Cumbre Vieja

  
Je höher wir hinaufsteigen desto mehr verdrängen die Kiefern den Laubwald

  

  

  
Je höher wir kommen desto mehr schaut es nach Vulkan aus, wir gehen über ein endloses lockeres Lavafeld

  

  
Der Abstieg

  
Vorbei am Vulkan Birigoyo und zurück zum Auto

Coladas de San Juan           zurück zum Seitenanfang

Die Coladas de San Juan sind das Lavafeld eines Ausbruchs des Vulkans San Juan im Jahr 1949. Eine riesige Menge an Lava ergoss sich aus den Ausbrüchen der Vulkane San Juan, Hoyo Negro und Duraznero bis ins Meer. Die Insel la Palma vergrößerte sich dadurch um fast 20 km². Mehr Info : z.B. http://www.joachim-kranz.net/index.php/piko/vulkan-san-juan

  
<--- Bei herrlichem Wetter starten wir am Aussichtspunkt Mirador Llanos de Jable
---> Er beobachtet die Wanderer

  
Zeitig am Morgen zunächst runter über ein Lavafeld, am gegenüber liegenden Bejenado lösen sich die letzten Wolken auf


Ausnahmsweise gibt es auch über Los Llanos Wolken

  

  
Dann geht es ein Stück am Hang entlang durch den Kiefernwald


Und dann stehen wir vor einem riesigen Lavafeld - es erinnert an Death Valley - Devil's Golf Course

  

  

  

  

  
Danach folgt eine schöne und bequeme Wanderung durch den Wald, die in einen fast 1 km langen sehr steilen Aufstieg zum Rückweg mündet

  
---> unverhofft stehen wir vor dem Krater Hoyo de la Sima

  
Eingang zur Unterwelt ? - der Krater ist etwa 70m tief

  


Er hat auf uns gewartet !

Barranco de las Angustias          zurück zum Seitenanfang

Im Zentrum der Insel liegt ein eingestürzter Vulkankrater, die Caldera de Taburiente. Die Caldera ist von über 2.000 Meter hohen Bergen umgeben und es gibt nur einen natürlichen Zugang - den Barranco de las Angustias (die Schlucht der Todesängste). Die Schlucht ist lange Zeit im Jahr trocken, so dass man teilweise im Bachbett zur Caldera wandern kann. Im Inneren der Caldera gibt es nicht viel zu sehen, man steht teilweise auf Wiesengrund mit einem Campingplatz für Wanderer und man sieht die steilen Berge ringsum - wir waren schon 1994 hier herinnen, so dass uns der komplette Weg in die Caldera nicht mehr gereizt hat. Wir gingen nur etwa 3/4 des Weges und kehrten dann um. Die Caldera hat einen Durchmesser von fast 9 km und einen Umfang von 25 km. Fast das gesamte Wasser, das die Insel braucht, kommt aus der Caldera. Etwas oberhalb des Barranco gibt es einen weiteren Fußweg, dessen Ausgangspunkt El Brecito man auf einer abenteuerlichen Straße erreichen kann. Der Weg führt ebenfalls hinunter in die Caldera. Eine Tagestour ist  von El Brecito hinunter in die Caldera und durch den Barranco wieder raus - danach ist man sicherlich ziemlich müde.

  
Etwas Wasser und ein wenig Grün

  

  
<--- über die Brücke wird Wasser aus der Schlucht geführt

  

  


Ab und zu erhascht man einen Blick auf die umgebenden Berge

  

  


Über Stock und Stein - aber immer bergauf !
Rechtsklick - Abspielen

  

  
<--- Dos Aguas - von hier kommt ein Großteil des Wasser für den westlichen Teil der Insel
---> Dos Aguas - eine Touristin, die einen eigenartigen Weg wählt

  
<--- Rotes Wasser - ein eisenhaltiger Bach
---> ein kleiner Wasserfall

  


Aus solchen Quellen kommt das Eisen, das das Wasser so schön färbt

  
Nach einer kurzen Rast wieder zurück nach draußen

Von Ermita Virgen del Pino Richtung Cumbrecita (ein Sattel mit Blick in die Caldera)
         
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Bei herrlichem Wetter und heftigem kalten Wind ein steiler Aufstieg, etwa 1 km


Die Passatwolken hängen über der Cumbre - und bleiben dort !

  
Der Weg führt am Hang entlang, ständig mit hohen Stufen auf und ab, von einem Barranco in den nächsten

  
<--- unter überhängenden Felsen und über Stufen bergab
---> kurz danach wieder ein Stück eben durch den Wald

  

  
<--- in den Bergen der Cumbre gibt es eine Menge Wasserstollen
---> ein kleines Auf- und Ab

  
<--- links Bejenado, rechts Cumbre, dazwischen Cumbrecita
---> ein Abhang des Bejenado

  

  

  

  


Am Weg zur Cumbrecita
Rechtsklick - Abspielen (16 sec)

Santa Cruz de La Palma           zurück zum Seitenanfang

  
Santa Cruz, die Hauptstraße Calle O'Daly

  
Die für die Kanarischen Inseln typischen Holzbalkone

  
Die Plaza de Espana


Das Rathaus an der Plaza de Espana

  
Das Treppenhaus im Rathaus, Malereien von Cossio, erbaut 1560-1563 während der Herrschaft von Phillip II,
an der Fassade eine Skulptur des Kaisers sowie das Wappen der Habsburger

  
<--- die Treppe
---> der Ratssaal, Salon Noble

  
<--- Salon Noble
---> Kassettendecke


Gegenüber vom Rathaus auf der Plaza de Espana die Kirche Matriz de el Salvador, etwa 15. Jhdt

  
<--- der festungsartige Kirchturm
---> die Fassade mit dem Portal aus Basaltsteinen, erbaut 1553

  


Die bemalte Kassettendecke

  
Die Reste der Festung Castillo de Santa Catalina, 16. Jhdt

  

Teneguia           zurück zum Seitenanfang

Ganz im Süden der Insel ist der Vulkan Teneguia. Er ist zum letzten Mal 1971 ausgebrochen - das war der letzte Vulkanausbruch auf La Palma überhaupt. Weiter Info : https://de.wikipedia.org/wiki/Teneguía

  

Wir fahren bei herrlichem Wetter los in den Süden der Insel nach Fuencaliente. Wir sehen noch unter uns den Ort Las Indias. Dann beginnt es plötzlich neblig zu werden, in Fuencaliente sehen wir die Abzweigung zum Vulkan kaum noch. Unterwegs klart es ab und zu ein wenig auf, an der Südseite des Roque Teneguia scheint ein wenig Sonne. Bis knapp vor dem Vulkan geht es so einigermaßen, dann beginnt es zu regnen und die Wolken machen wieder dicht. Der Vulkan mit seinen knapp 500 Metern Höhe ist völlig in den Wolken verschwunden, an einen Aufstieg ist nicht mehr zu denken - schade, sind wir umsonst hierher gefahren

  
<--- eine Wochenendsiedlung bei Las Indias
---> der Berg ganz rechts ist der Teneguia, wir sind am Rückweg, es regnet noch immer, wir sind komplett nass.

  
<--- der Vulkan San Antonio, ein Nachbar des Teneguia -  mehr als das haben wir nicht gesehen
---> bei Roque Teneguia

La Zarza           zurück zum Seitenanfang

La Zarza liegt im Norden von La Palma und ist wegen der dort gefundenen Petroglyphen bekannt. Seit einigen Jahren gibt es dort einen Nationalpark, einen Wanderweg zu den Fundstellen und mehrere schöne Wanderungen im Norden von La Zarza.

Mehr Info : http://www.visitlapalma.es/de/recursos_culturales/parque-cultural-la-zarza-y-la-zarcita/

  
<--- Man fährt an Tazacorte vorbei, dem Hafen von Los Llanos und über
---> El Time - eine abenteuerliche Straße führt über den Bergrücken als einzige Straße nach Norden

  

  
Der Wanderweg führt über abenteuerliche Konstruktionen hinunter in einen Barranco zur Caldera de Agua

  

In der Caldera de Agua gibt es eine unbeschriftete Abzweigung, die aus dem Barranco hinaus führt. Wenn man an der vorbei geht, dann ist man für mehrere Kilometer im Barranco gefangen, man kann nur weiter gehen, immer bergab. Nach einigen kms gibt es dann einen Ausstieg, der die fast senkrechte Wand etwa 150 Meter hinauf führt. Wenn man oben ist, dann beginnt erst die Freude, denn man darf etwa 4-5 km in der Sonne eine Straße den ganzen Weg bergauf zurück zum Parkplatz gehen.

  
---> bei der Fuente de la Vica hat man es schon fast geschafft, es wartet die Straße

  
<--- Wenn man die richtige Abzweigung trifft, dann geht man einen uralten verwachsenen Weg nach oben, bis man
---> auf einer kleinen Hochfläche landet, auf der es bequem weiter geht

  
<--- man wandert durch Lorbeerwald (Laurisilva)
---> an der Fuente del Rio kann man mit kühlem Wasser seinen Durst löschen

  
<--- noch einmal ein kurzes Stück steil bergauf, dann hat man die
---> Ermita San Antonio del Monte erreicht (leider geschlossen) - daneben gibt einen Campingplatz für Wohnmobile (!)

Von hier geht es zurück zum Parkplatz, fast eben dahin

Die Petroglyphen von La Zarza

  
Im Kulturpark La Zarza (Eintritt € 2,-/Person, Montag im Winter geschlossen, sonst ab 11:00 offen) sind die größten Reste der Petroglyphen (Felsritzungen) der Benahoariten zu sehen. Der Weg durch den Park ist etwa 2km und durchaus leicht zu begehen. Mehr Info : http://www.la-palma24.info/la-palma-die-benahoaritas-und-ihre-seltsamen-felsgravuren/

  
Die Felsritzungen beschränken sich fast ausschließlich auf Spiral- und Mäandermuster

  

  
Neben den Felsritzungen ist auch eine damals bewohnte Höhle zu sehen

Roque de Muchachos           zurück zum Seitenanfang

Der Roque de los Muchachos ist der höchste Berg auf La Palma. Auf seinem "Gipfelplateau" ist ein großes Observatorium, das hier errichtet wurde, weil der störende Einfall von Streulicht sehr gering ist. Das größte Teleskop hat einen Spiegeldurchmesser von mehr als 4 Metern. Der Roque de los Muchachos ist 2426 Meter hoch, sein Gipfel liegt etwa 2.000 Meter über dem Grund der Caldera de Taburiente. Die Straße, die ursprünglich für den Bau des Observatoriums errichtet wurde, führt bis unmittelbar unter den Gipfel. Es ist also ein Leichtes, auf La Palma auf diese Höhe zu kommen. Der Ausblick in die Caldera ist ein Traum, man sollte aber sehr zeitig am Gipfel sein (bis etwa 10:00 Uhr !), denn sonst verdecken der Dunst und die Wolken das ganze Panorama. Die Fahrzeit von Los Llanos beträgt mindestens 1,5 Stunden ! Und - man sollte ein geübter Serpentinenfahrer sein. Die Kurven sind wesentlich enger als es der Mitteleuropäer gewohnt ist.

  
<--- der Empfangschef
---> der Gipfel des Roque de Muchachos

  

  
Das Observatorium (ein kleiner Teil davon !)

  

  

  

  

  

Mehr Info über Vulkanausbrüche auf La Palma : http://www.zobodat.at/pdf/HdN_17_3_0057-0064.pdf

Montana de Gallo           zurück zum Seitenanfang

Die Wanderung zum Montana de Gallo ist eine ganz einfache, aber trotzdem schöne Wanderung - so richtig zum Eingehen.

An der Straße Richtung El Pilar ist im oberen Drittel der Aussichtspunkt Mirador Llanos de Jable. Hier kann man das Auto parken und los geht's. Zunächst die Waldstraße Richtung Süden bis zur Abzweigung nach Montana de Gallo. Es geht links den Lavahang hinauf, dann trifft man auf eine weitere Waldstraße. Dieser folgt man immer geradeaus, man nimmt NICHT den mit Wegweiser gekennzeichneten Weg zum Montana de Gallo. Die Straße, auf der wir uns nun befinden, umrundet den Berg und schafft die 200 Höhenmeter ganz gemütlich. An der Südseite des Berges zweigt ein Fußweg nach links ab (nicht gerade weitergehen Richtung Ruta de los Volcanes), der direkt auf den Montana de Gallo führt. Am Sattel angelangt kann man nach links (Westen) auf einen kleinen Fußweg abzweigen, der zur Aussicht nach Nordosten zur Cumbre und weiter zur Aussicht nach Westen (Aridanetal) führt. Das sind im Ganzen nur etwa 10 Minuten zum Aussichtspunkt. Dann zurück zum Weg und nach links, nach unten gehen. Der Weg führt in Serpentinen steil nach unten bis wir wieder auf der Fahrstraße angelangt sind. Nun gehen wir der Fahrstraße nach und nehmen NICHT die beschilderte Abzweigung nach Llano de Jable sondern gehen weiter auf der Fahrstraße. Die Straße biegt nun den Hang entlang rechts ab (nach Osten) und nach wenigen Minuten sehen wir links knapp unterhalb der Fahrstraße einen Fußweg. Dem folgen wir nun und kommen unmittelbar am Parkplatz Llano de Jable wieder zurück. Das Ganze lässt sich leicht in 1 1/2 bis 2 Stunden machen.

  

  

  


Blick vom Montana de Gallo nach Norden zur Cumbre


Blick vom Montana de Gallo Richtung Westen, Aridanetal

  
Der Abstieg


Und jetzt ist es endgültig aus ! Ende           zurück zum Seitenanfang    zurück zur Homepage