Reisebilder von H & G Jilovec       Dienstag, 23. März 2021 09:57

 

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2003 verbrachten wir im Frühjahr einen Urlaub an der Südküste der Türkei, in Kemer bei Antalya. Damals ohne Wohnmobil. Wir sind ein wenig in der Gegend herumgefahren und haben uns rund um Antalya ein wenig umgesehen.

Kemer/Hotel  Teppichweberei  Hierapolis  Pamukkale  Chimäre  Olympos  Göynük  Taurus  Aspendos  Antalya  Myra  Termessos  Güver NP  Phaselis

 

Kemer / Hotel

  
Am Flughafen Salzburg, Blick aus unserem Hotelzimmer in Kemer

  
Blick aus unserem Hotelzimmer ins winterliche Taurusgebirge

  
Blick aus unserem Hotelzimmer ins winterliche Taurusgebirge

  
Hotel

  
Wanderung von Kiris nach Kemer - ein Parasol im Februar !

  
Das Hoteldorf Kiris bei Kemer - Gartenanlage im Hotelpark

  
Am Markt von Kemer

  
Hotel - man hat sich zum Bayram-Fest fein gemacht

  
Hotel - Bayram-Fest

  
Hotel - Bayram-Fest

  
Hotel - Bayram-Fest

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Teppichweberei

  
Die Kokons der Seidenraupe im Rohzustand - Junge Frauen weben die Teppiche

  
Ein Muster wird entworfen - Junge Frauen weben die Teppiche

  
Ein besonders schönes Ausstellungsstück

  
Eine neugierige Käuferin ?

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Hierapolis

Die Stadt liegt direkt an den Quellen und Terrassen von Pamukkale und wurde etwa im 3. Jhdt vChr gegründet. 17 nChr wurde sie durch ein Erdbeben zerstört, aber wieder neu aufgebaut. In den nachfolgenden Jahrhunderten wurde sie als Kurort mit Bädern, Brunnen und dem Theater ständig erweitert. Auch die Nekropole entstand in dieser Zeit. 1334 wurde sie durch ein Erdbeben vollständig und endgültig zerstört.

  
Amphitheater von Hierapolis

  
Amphitheater von Hierapolis

  
Amphitheater von Hierapolis - in der Senatorenloge

  
Amphitheater von Hierapolis, ehemalige "Hauptstrasse" von Hierapolis


ehemalige "Hauptstrasse" von Hierapolis

  
Reste der Thermen - die Totenstadt von Hierapolis

   
die Totenstadt von Hierapolis

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Pamukkale

  
Fahrt in aller Herrgottsfrüh nach Pamukkale

  
Sinterterrassen in Pamukkale


Sinterterrassen in Pamukkale

  
Sinterterrassen in Pamukkale

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Chimäre

An der westlichen Südspitze der Bucht von Antalya gibt es das Phänomen der Chimäre. Übersetzt eigentlich Trugbild. Es handelt sich dabei um natürliche Gasvorkommen, die aus dem Boden austreten und sich entzünden. Dadurch entsteht, vom Meer aus gesehen, der Eindruck einer Siedlung oder eines Leuchtfeuers. In früheren Zeiten ließen sich Seefahrer dadurch in die Irre führen und strandeten unterhalb dieser natürlichen Lichtquelle. Viele Sagen ranken sich um diese Feuer. Die Ursache soll ein Mischwesen aus Löwe, Ziege und Schlange gewesen sein, deren Köpfe Feuer spieen.  An diesem Ort befinden sich auch noch die Reste einer mittelalterlichen christlichen Kirche.

Heute ist die Chimäre beim Dorf Cirali eine Attraktion für Touristen. Nahebei befindet sich die hellenistische Stadt Olympos.

  
Wanderweg zu den Feuerstellen - die Chimäre


die Chimäre

  
Die Reste der mittelalterlichen Kirche

  
Die Reste Fresken - die Bucht von Cirali

  
Schlechts Wetter kündigt sich an - ein Hagelschauer hat uns erwischt

  
Es hat weit herunter geschneit - und in den Wäldern ist alles nass

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Olympos

Die antike Stadt Olympos liegt etwa 90 km südlich von Antalya im Nationalpark Olimpos Beydaglan malerisch an einem Bachlauf. Die Stadt wurde in hellenistischer Zeit gegründet, war Mitglied des Lykischen Bundes, wurde von Piraten zerstört und teilweise wieder aufgebaut. Die Stadt wird noch einmal als Bischofssitz erwähnt, im 15. Jhdt aber von den Bewohnern verlassen.

  
An der Mündung des Bachlaufes eine schöne sandige Bucht, nebenbei die Ziegen in den Felsen

  
An der Zufahrt zu Olympos ein "malerisches" Backpacker-Hotel.

  
Reste der Nekropole von Olympos - Eingangsportal zu einem Tempel aus dem 2. Jhdt

  
Ruinen von Olympos

  
Das Flusstal von Olympos - ein Hotel ?


Die Flussmündung

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Göynük

Ein paar Kilometer nördlich von Kemer führt beim Ort Göynük zunächst eine Strasse, danach ein Weg in eine Schlucht ins Taurusgebirge. Leider konnten wir wegen des herrschenden Hochwassers und der beschädigten Brücken nicht sehr weit in die Schlucht wandern.

  
Göynük - Erfrischungsstand am Eingang zur Schlucht - immer wieder Bäche quer über die Strasse


Göynük

  
Göynük-Schlucht

  
Göynük-Schlucht


Göynük-Schlucht

  
Göynük-Schlucht, zerstörte Brücke - Taxi für Wanderfaule

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Taurusgebirge

Parallel zur Westküste der Bucht von Antalya erstreckt sich das fast 3.000 Meter hohe Taurusgebirge. Das Gebirge steigt von der Küste steil an und ist durch viele Flüsse sehr stark zerklüftet. Die wenigen Strassen ins Gebirge, eine davon direkt hinter Kiris, sind spektakulär und es bieten sich etliche Wanderwege an.

  
Auf der Strasse nach Ovacik

  
Auf der Strasse nach Ovacik


Auf der Strasse nach Ovacik

  
Auf der Strasse nach Ovacik - mitten im Wald steht eine alte Java - Blick hinunter nach Kiris

  
Auf der Strasse nach Ovacik

  
Von Antalya aus ins Taurusgebirge


Taurus

  
Von Antalya aus ins Taurusgebirge

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Aspendos

Nordöstlich von Antalya liegt die antike Stadt Aspendos. Sie soll - der Sage nach - schon im 12. Jhdt vChr gegründet worden sein. Das noch heute in Verwendung befindliche Amphitheater stammt etwa aus dem 2. Jhdt nChr. Einzigartig ist, dass das Bühnenhaus des Theaters in seiner vollen Höhe erhalten geblieben ist. Das Theater bot damals bis zu 20.000 Besuchern Platz. Sehenswert ist noch ein in der Nähe befindliches und weithin sichtbares Teilstück eines Aquäduktes.


Aspendos, das römische Theater

  
Aspendos, das Bühnenhaus


Aspendos, das römische Theater, 39 Sitzreihen für etwa 20.000 Besucher

  
Aspendos, Rundgänge unterhalb der Sitzreihen


Aspendos, die Akustik ist bewundernswert, wir konnten hören, was dort unten gesprochen wurde.

  
Aspendos, Blick zum Bühnenhaus, die Sitzreihen und der Säulenrundgang

  
Aspendos, Reste der römischen Wasserleitung

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Antalya

Ein kurzer abendlicher Besuch in Antalya. Antalya ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und hat etwa 800.00 Einwohner. Der Überlieferung nach wurde Antalya etwa 150 vChr als hellenistische Stadt gegründet, gehörte nacheinander den Römern, Byzantinern und danach den Seldschuken. Der historische Kern der Stadt ist sehr klein, da Antalya bis in jüngste Zeit nicht besonders groß oder besonders bedeutend war. Sehenswert ist das Hadrianstor aus 130 nChr und das Minarett der Yivly-Moschee.

  
Antalya - Altstadt - Minarett der Yivly-Moschee, etwa 13. Jhdt, Sultan Kai Kobad I

  
Antalya - Hafen - Einkaufzentrum

  
Antalya - Keramikteller - High Life


Antalya - Hadrianstor

  
Antalya - Hadianstor


Antalya - Hadrianstor

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Myra

An der Südküste Lykiens liegt der antike Ort MYRA, heute Demre. Der Hl. Nikolaus von Myra lebte und starb hier etwa um 350 nChr. Ihm zu Ehren wurde etwa im 8. Jhdt eine Basilika errichtet. 1087 wurde die Gebeine des Hl. Nikolaus nach Bari gebracht - ob geraubt oder erworben ist bis heute unsicher. Die Kirche war danach lange Jahre im Schlamm des Demre-Flusses versunken, im 19. Jhdt wurde sie teilweise ausgegraben. Die Renovierung ist bis heute nicht abgeschlossen, die Kirche ist von Gerüsten umgeben. In den Bergen hinter Myra ist eine bewerkenswerte Anzahl von Felsengräbern zu sehen. Leider wurde alle ausgeraubt und zerstört.

  
Unterwegs nach Myra, schlechtes Wetter und sehr unruhiges Meer

  
Unterwegs nach Myra, schlechtes Wetter und sehr unruhiges Meer

  
Myra, Teilansichten der Basilika

  
Myra, Teilansichten der Basilika

  
Myra, aufgebrochene und ausgeraubte Sarkophage


Myra, ein gut erhaltenes Fussbodenmosaik


Myra, das Theater

  
Myra, das Theater

  
Myra, das Theater


Myra, das Theater

  
Myra, Felsengräber

  
Myra, Felsengräber

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Termessos

Termessos liegt in etwa 1000 Metern Höhe im Nordwesten von Antalya. Den Parkplatz der Ruinenstadt kann man über eine schmale Strasse erreichen, von hier weiter über die ehemalige "Königsstraße" etwa 1/2 Stunde zu Fuß in die Berge.

Die Stadt wurde wahrscheinlich bereits im 2. Jahrtausend vChr gegründet und war gut geschützt in den Bergen. Sogar Alexander d.Gr. belagerte Termessos vergeblich. Die Stadtmauer war damals an die 6 Meter hoch. Relativ gut erhalten ist das Theater, von dem man einen schönen Ausblick Richtung Antalya hat. Weiters gibt es eine Totenstadt und Felsengräber zu besichtigen. Wie überall sind sie auch hier aufgebrochen und ausgeraubt.

Im 4. Jhdt nChr wurde die Stadt vermutlich durch ein Erdbeben vollständig zerstört und nachher nie wieder besiedelt.

  
Termessos, Zufahrt in den NP, der rund um den Güllük Dagi (=Rosenberg) liegt

  
Termessos, Reste eines der ehemaligen Stadttore - der Weg rauf zum Theater

  
Termessos, Reste des Gymnasions

  
Termessos, Reste des Theaters, etwa 4000 Sitzplätze - die Aussicht ergab sich erst nach Einsturz des Bühnenhauses


Termessos

  
Termessos, rechts der Tempel von Korinth

  
Termessos, die Totenstadt


Termessos, Blick von der Stadt hinaus nach Antalya

  
Termessos, Grab des Alketas  - Felsengräber


Termessos

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Güver Schlucht

Die Güver Schlucht liegt etwa 20 km nordwestlich von Antalya im Nationalpark Düzlerçami, in der Nähe der antiken Stadt Termessos. Die Schlucht ist etwa 2 km lang und weist eine Tiefe zwischen 100 und 200 Metern auf. Über die tatsächliche Tiefe habe ich leider völlig verschiedene Angaben gefunden, die zwischen 160 und 600 Metern schwanken. DAHER - hinfahren und selber nachschauen.

  

  

  

  

  

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Phaselis

Phaselis ist eine antike Stadt mit wechselvoller Geschichte, etwa 50 km südlich von Antalya. Die Quellen berichten, dass Phaselis etwa 700 vChr gegründet wurde. Ab etwa 500 vChr gehörte sie zum Perserreich, 100 Jahre später wurde die Stadt in den Attischen Seebund gezwungen. Sie wurde danach abermals persisch, dann von Alexander d.Gr. erobert, war ptolemäisch, danach seldschukisch und letztendlich römisch. Sie wurde in den Seeräuberkriegen zerstört und im 1. Jhdt nChr neu aufgebaut. Aus dieser Zeit stammen die heute sichtbaren Ruinen. Mitte des 7. Jahrhunderts erlitt die Stadt abermals Einfälle von Seeräubern und von arabischen Freibeutern. Die damaligen Zerstörungen wirkten sich so stark auf die Stadt aus, dass sie von da an unbedeutend war und bis auf einen kleinen abermaligen Aufschwung als byzantinischer Hafen aufgegeben wurde.

Die Ruinenstadt liegt reizvoll an 3 Buchten - das erklärt ihre frühere Bedeutung, die Stadt hatte 3 natürliche Häfen. Im übrigen diente Phaselis viele Jahre als Steinbruch für die benachbarten "Häuslbauer".

  
Phaselis, Aquädukt


Phaselis, Aquädukt

  
Phaselis, die Bucht des Südhafens - die ehemalige Prachtstrasse

  
Phaselis, Fussbodenmosaik

  
Phaselis


Phaselis, Ruine eines Hauses mit Pfeilern für die Fußbodenheizung


Phaselis

  
Phaselis, Prachtstrasse


Phaselis, die Bucht des Stadthafens

  
Phaselis, Bucht des Südhafens - Bucht des Stadthafens

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